Veröffentlicht am: 25. November 2013

HDer Vorstand des belgischen Motorradfahrerverbandes, der Teammanager des nationalen Motocross-Teams, Joel Smets, und die Fahrer (Ken De Dycker, Clément Desalle und Jéremy Vanhorebeek) waren sehr überrascht und enttäuscht, als sie von den „Supernominierten“ für den Titel „Sportteam des Jahres 2013“ hörten.

Ohne die großartigen Leistungen der Hockey- und Volleyball-Nationalmannschaften und die Qualifikation der Roten Teufel für die Weltmeisterschaft schmälern zu wollen, kann niemand die Tatsache ignorieren, dass die Motocross-Nationalmannschaft beim Motocross of Nations im deutschen Teutschenthal die Weltmeisterschaft der Nationalmannschaften gewonnen hat.

„Nach fast zehn Jahren Kampf ist es uns endlich gelungen, den begehrten Weltmeistertitel nach Belgien zu holen. Es hat die Fahrer und ihr Gefolge buchstäblich Blut, Schweiß und Tränen gekostet … diese fehlende Anerkennung ist besonders schmerzhaft!!“ sagte der erstaunte Nationaltrainer Joël Smets.

Tatsächlich war der Sieg nicht ohne Kampf zu erringen. Die Fahrer mussten zahlreiche Rückschläge hinnehmen und bis an ihre Grenzen gehen, um sich den Titel vor den anderen Favoriten wie den USA, Frankreich, Deutschland, Australien und Italien zu sichern.

Es ist daher eine große Enttäuschung und zeugt von wenig Respekt gegenüber unserer schönen Sportdisziplin.

Eine nicht zu vergessende Disziplin, in der unser Land den schönsten Weltcup-Rekord vorweisen kann!