VIm vergangenen Jahr war Rick Elzinga mit Platz sieben der beste Yamaha-Fahrer in der MX2-Weltmeisterschaft. Thibault Benistant belegt aktuell einen lahmen sechsten Platz. Karlis Reisulis und Elzinga belegen die Plätze 13 und 16. Es muss also etwas passieren!
Wenn die Hutten Metal Racing Das Werksteam arbeitet wie gewohnt hart. Das niederländische Team hat sich bereits mit EMX250-Titeln für Benistant (2020), Elzinga (2022) und Andrea Bonacorsi (2023) einen Namen gemacht. Verletzungen, technische Probleme und schwierige Starts haben dem blauen Team in dieser Saison nicht gut getan.

Benistant unter den Erwartungen
Abgesehen von Benistants Seriensieg und seinem Podium beim Trentino GP ist seine Bilanz bisher dürftig. Dabei hätte dieses Jahr eigentlich das Comeback des wankelmütigen Franzosen werden sollen. Der Vollständigkeit halber seien auch seine drei Pole Positions (Castilla-La Mancha, Saint-Jean-d'Angély und Lugo) erwähnt. Für den dreimaligen GP-Sieger, der zuvor als Außenseiter auf den Titel galt, reicht es dennoch nicht.
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Natürlich hilft ihm der Körperbau des zweifachen Europameisters bei den MX2-Starts nicht. Dasselbe gilt jedoch für Kay de Wolf, der letztes Jahr souverän den Titel holte. Es ist bereits klar, dass Thibault nächstes Jahr woanders fahren wird. Benistant ist jetzt 23 und muss daher 2026 in die MXGP aufsteigen. Auf dem Papier hat er interessantes Potenzial auf der 450er, aber ob er dies im Yamaha-Blau tun wird, ist unklar. Auch in der Königsklasse giert die Marke mit den gekreuzten Stimmgabeln weiterhin nach Erfolg.

In einem Jahr, in dem Topfahrer wie Tim Gajser, Romain Febvre und Jeffrey Herlings verfügbar werden könnten, hat Benistant nicht unbedingt die besten Chancen, Yamaha zu Titeln zu führen. Zudem scheint sein Landsmann Maxime Renaux bei Monster Energy Yamaha MXGP zu bleiben.
Nach Ansicht der üblicherweise gut informierten Kollegen von Tägliches Motocross Für Benistant ergeben sich Chancen bei der französischen Motoblouz Honda Motul SR. Es ist kein Zufall, dass sein Trainer, der erfahrene Yves Demaria (Foto oben), der schon seit einiger Zeit mit dem erfolgreichen Honda-Team von Teamchef Josse Sallefranque verbunden ist.
Ausgang Rick Elzinga
Auch Rick Elzinga (Bild unten) wird voraussichtlich 2026 in die MXGP oder die AMA aufsteigen. Der sympathische Fahrer aus Zenderen feiert am 1. November seinen 23. Geburtstag. Im vergangenen Jahr überzeugte er mit zwei GP-Podiumsplätzen (Agueda und Lommel) und beeindruckenden sechs Top-XNUMX-Platzierungen. Obwohl Elzinga ein hervorragender Starter ist, ist seine Größe in einer Kategorie, die von den „Taschenraketen“ dominiert wird, ein Nachteil.

Verletzungen behinderten ein starkes Jahr 2025: ein gebrochener Finger in der Schweiz, ein gebrochenes Schlüsselbein in Frankreich, eine Gehirnerschütterung … Die Liste ist zu lang, um gut zu sein. Hoffentlich kann ein fitter Elzinga in der zweiten Saisonhälfte noch überzeugen. Was seinen Wechsel in die MXGP betrifft, konnte er bereits einige Trainingsstunden auf der 450er absolvieren.
Reisulis und Van Erp: Bereit für den Aufstieg?
Mit Benistant und Elzinga auf dem Weg zur MXGP ist der Weg frei für frisches Blut im Monster Energy Yamaha MX2-Team. Der 19-Jährige Karlis Reisulis sorgte bei seinem Heim-GP in Kegums mit einem sechsten Platz im ersten Lauf für Aufsehen. Mit einem dritten Platz im Qualifikationsrennen zeigte er eine starke Leistung. Der Gesamteindruck des Werksfahrers bleibt jedoch bisher enttäuschend.
Der Kontrast zu seinem stets fröhlichen Bruder Janis ist daher groß. Der 17-Jährige Janis Reisulis führt die EMX250-Klasse an und setzt damit Yamahas guten Ruf in dieser Klasse fort. Ein Platz im Yamaha MX2-Werksteam für 2026 erscheint für „JR772“ als logischer nächster Schritt. Ivano Van Erp und Janis Reisulus, Teamkollegen bei VHR-VRT Yamaha Official EMX250.

Reisulis' niederländischer Teamkollege Ivano van Erp ist mittlerweile 20 Jahre alt. Der zweifache Jugendweltmeister hat eine schwierige Saison und verfügt derzeit nicht über die besten Voraussetzungen für seine GP-Kandidatur. Zudem bleibt abzuwarten, ob Yamaha sowohl in der MXGP als auch in der MX2 an einem Dreier-Team festhält. Mehr dazu folgt!
Tekst: Redaktion
Fotos: Fullspectrum Media, Huub Munsters











