REd Bull KTM zeigte auf der historischen Rennstrecke von Loket erneut eine starke Leistung. Lucas Coenen gewann zum zweiten Mal in Folge und sicherte sich damit seinen zehnten Podestplatz in 2 GPs. In der MX10 jubelte WM-Spitzenreiter Längenfelder, der seinen Teamkollegen Andrea Adamo besiegte. Sacha Coenen wurde Vierter.
Die MXGP-Crew traf sich in Loket. Die hügelige Strecke westlich von Karlsbad ist seit 29 Jahren Austragungsort des Großen Preises von Tschechien. Das enge, steinige und rutschige Gelände stellte erneut eine technische Herausforderung dar, bei der die Starts im Hinblick auf die Podiumschancen priorisiert wurden.
Der MXGP am Samstag war vom Wetter geprägt. Das Qualifying fand bei schlammigen Bedingungen statt. Lucas Coenen belegte den zweiten Platz. Andrea Adamo wurde Fünfter in der MX2-Klasse. Die Rennen am Sonntag fanden auf trockenen, rauen und weicheren Oberflächen mit hervorragendem Grip statt.
Das erste MXGP-Rennen gehörte Coenen. Er startete als Schnellster und führte das gesamte Rennen an. Sein Vorsprung auf Rubén Fernandez betrug 16 Sekunden. Für Lucas war es bereits der elfte Laufsieg des Jahres. Im zweiten Lauf belegte der Belgier in der Anfangsphase den dritten Platz. Er ließ sich Zeit, um an Coldenhoff vorbei auf den zweiten Platz zu ziehen. Weiter kam Lucas nicht. Sein Doppelsieg reichte für seinen vierten MXGP-Sieg der Saison. Ebenfalls bemerkenswert: Coenen stand zum neunten Mal in Folge auf dem Podium.
Auch in den Klassen EMX65 und 85ccm gab es einige gute Ergebnisse. Dank KTM SX-Ausrüstung gewann der junge Franzose Enzo Herzogenrath die Goldmedaille in der EMX85-Klasse. Mathys Agullo gewann die EMX65-Klasse.
Lucas Coenen: Körperlich fühlte ich mich sehr gut. Ich habe gepusht, wusste aber, dass diese Strecke schwierig sein würde. Hier kann man viel verlieren. Ich bin glücklich über den Sieg. Schade, dass ich im letzten Rennen Zeit verloren habe. Der Speed ist da. Das ist gut für mein Selbstvertrauen. Jetzt steht mein Heimrennen an. Ich werde versuchen, die Lücke in der Meisterschaft zu schließen. Wir werden bis zum Ende durchhalten.
Simon Langenfelder: Das erste Rennen war ein Start-Ziel-Sieg. Im zweiten musste ich kämpfen. Die Strecke war sehr rutschig, aber ich konnte trotzdem überholen, nachdem ich neue Linien gefunden hatte. Es ist mein erster Gesamtsieg ohne Doppelsieg. Aber ein Sieg ist trotzdem genauso schön.











