HDie angeschlagene KTM hat am Montag die Produktion an ihren Standorten Mattighofen und Munderfing wieder aufgenommen. Genau drei Monate nach dem Produktionsstopp, der am 3. April begann.
Nach einer intensiven Planungs- und Vorbereitungszeit kehrten rund 1.000 Produktionsmitarbeiter in die Produktion zurück. „Dank dieses Neustarts kann das Unternehmen die hohe internationale Nachfrage nach Motorrädern der Marken KTM, Husqvarna en „GASGAS“, gab die Gruppe in einer Pressemitteilung bekannt.
Auffällig ist, dass es sich dabei vor allem um Offroad-Modelle handelt, die Grundlage für den Erfolg der österreichischen Marke. Neben den neuen MX- und Enduro-Motorrädern wird auch die Produktion der komplett neu entwickelten LC4-Plattform gestartet. Bekannte Modelle wie der KTM 690 ENDURO R., KTM 690 SMC R.in Husqvarna 701 Enduro en 701 Supermoto basieren auf dieser Plattform. Sowohl die Werke Mattighofen als auch Munderfing bedienen den Weltmarkt.

Ab sofort werden alle Produktionslinien im Tagschichtbetrieb an fünf Tagen in der Woche mit Vollzeitbeschäftigten betrieben. Der bestehende Arbeitsvertrag läuft planmäßig Ende dieses Monats aus. Ein wesentlicher Faktor für den Neustart war die Einigung mit den Lieferanten über bestehende Schulden und die Bezahlung neuer Lieferungen.
Gottfried Neumeister, CEO van KTM AG:
„Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Engagement, ihrer Flexibilität und ihrem Teamgeist maßgeblich zu diesem Neustart beigetragen haben“, so die beiden Unternehmen. „Ihr Einsatz in einer der herausforderndsten Phasen unseres Unternehmens bleibt eine Grundlage für unsere weitere Entwicklung. Die Wiederaufnahme der Produktion bietet uns die Stabilität, uns voll und ganz auf Qualität, Kundenorientierung und Innovation zu konzentrieren.“

Jakob Kohlmayer, Senior Vice President Produktion:
„Dieser Neustart ist ein wichtiger Schritt – sowohl organisatorisch als auch emotional“, heißt es aus dem Unternehmen. „Unsere Teams haben in den vergangenen Monaten Außergewöhnliches geleistet. Daher ist es besonders motivierend, mit einem motivierten Team und voller Kapazität wieder an die Arbeit gehen zu können und dabei den Fokus auf hohe Qualität zu legen.“
Fotos: KTM /Felix Steinreiber, Tschann E.











