Der WM-Spitzenreiter Romain Febvre zeigte eine starke Leistung, doch ein kleiner Zwischenfall kostete ihn Punkte. Jonass fehlte etwas die Ausdauer. Valin stürzte, Karsemakers landete in den Top Ten und Garcia verpasste den Gesamtsieg nur knapp.
Romain Februar: Ich war froh, als ich im zweiten Lauf wieder einen guten Start hatte und wie im ersten Lauf Dritter wurde. Ich suchte nach neuen Linien für schnelle Überholmanöver. Ich bin mit dem Vorderrad etwas zu schnell in eine Kurve gefahren und gestürzt. Danach habe ich meinen Rhythmus verloren. Im Sand ist es nicht mehr so einfach zu überholen. Früher konnte man je nach Technik und Fitness unter die ersten drei oder fünf kommen. Heute gibt es viele Fahrer, die gut im Sand sind. Ab Platz drei sind im zweiten Lauf alle das gleiche Tempo gefahren. Es war sicher nicht mein bestes Rennen aller Zeiten, aber so ist es nun einmal.
Paul Jonas: Es war hart heute. Die Strecke war anspruchsvoller und technischer als gestern. Es war schwer, in einen Rhythmus zu kommen. Ich reagierte gut auf das Starttor und hatte zwei gute Starts. Ich hatte das Gefühl, dass ich das Tempo hatte, um mit den Jungs an der Spitze mitzuhalten. Ich wurde nicht müde, aber ich konnte nicht den Flow finden, um das ganze Rennen durchzuhalten. Insgesamt ist der Speed da. Ich muss ihn nur über das ganze Rennen halten können.

Mathis Valin: Zu Beginn des ersten Rennens und in den ersten Runden hing ich hinter ein paar Fahrern fest. Trotzdem konnte ich in den letzten fünfzehn Minuten mein Tempo zeigen und den sechsten Platz belegen. Im zweiten Rennen hatte ich einen sehr guten Start. Die Strecke war heute noch anspruchsvoller, aber ich lag wieder bequem auf dem sechsten Platz, bis ich einen Fehler machte und schwer stürzte. Ich habe mir dabei den Kopf angeschlagen, konnte das Rennen aber immerhin beenden.

Kay Karssemakers: Seit meiner Rückkehr in die GPs letzten Monat habe ich hart mit Steve und meinem persönlichen Trainer gearbeitet. Ich möchte vor Saisonende wieder in die Top Ten. Das ist mir heute im zweiten Lauf gelungen. Wir haben einen langfristigen Plan und gehen ihn Schritt für Schritt an.

Francisco Garcia: Heute Morgen war die Strecke völlig anders. Ich bevorzuge holprige Strecken, aber nachdem sie über Nacht eingeebnet und bewässert worden waren, war sie viel glatter. Ich bin einmal gestürzt, als ich einen Fehler gemacht habe und die Front verloren habe. Ich konnte zwar wieder etwas aufholen, aber mein Rhythmus war nicht so gut wie gestern. Deshalb musste ich mich mit dem zweiten Gesamtplatz zufrieden geben.












