Veröffentlicht am: 27. Februar 2026

SSchlechte Nachrichten für Jorge Prado und seine Fans. Der spanische Star wird nicht am achten Lauf der Monster Energy AMA Supercross Championship an diesem Wochenende teilnehmen: dem legendären Daytona Supercross. Prado arbeitet nach seinem schweren Sturz in Seattle weiterhin an seiner Genesung.

Der Red Bull KTM-Fahrer zeigte beim sechsten Lauf in Seattle, Washington, sein enormes Tempo. Er fuhr im Qualifying die schnellste Zeit in der 450SX-Klasse und schien bereit, um ein Top-Ergebnis zu kämpfen.

Doch im zweiten Qualifikationslauf lief es nicht gut. Prado stürzte schwer und erlitt eine Prellung/Zerrung ersten Grades des AC-Gelenks, ohne dass Bänder gerissen waren. Obwohl er noch am selben Abend versuchte, sein Vorlaufrennen zu starten, wurde schnell klar, dass ein Rennen nicht mehr möglich war. Unmittelbar nach dem Fallen des Startgatters lenkte er sein Motorrad von der Strecke, da er erkannte, dass er nicht sicher weiterfahren konnte.

Die Verletzung bedeutet, dass Prado nach Arlington nun auch das berühmte und berüchtigte Daytona Supercross verpassen wird. Sein Fokus liegt nun voll und ganz auf seiner Genesung, mit dem Ziel, für die verbleibenden Rennen der Saison gestärkt zurückzukehren. In einer Meisterschaft, in der jede Woche zählt, ist dies ein herber Rückschlag.

Was ist eine AC-Gelenkverletzung Grad 1?

Das AC-Gelenk (Akromioklavikulargelenk) ist das Gelenk am oberen Ende der Schulter, wo das Schlüsselbein (Clavicula) auf das Dach des Schulterblatts (Akromion) trifft.

Eine Verletzung des Grades 1 bedeutet die leichteste Form einer Verletzung:

  • Es handelt sich um eine Prellung oder eine leichte Zerrung.
  • Die Bänder sind nicht gerissen.
  • In der Regel ist keine sichtbare Deformität der Schulter vorhanden.

Auch wenn es sich nicht um einen schweren Riss handelt, kann eine solche Verletzung für einen Supercross-Fahrer aufgrund der ständigen Stöße, Landungen und der auf den Lenker wirkenden Kräfte sehr schmerzhaft sein. Die Genesung erfordert Ruhe, Behandlung und einen sorgfältigen Trainingsaufbau, um ein erneutes Auftreten zu verhindern.

Foto: KTM Images – ALIGN MEDIA