Veröffentlicht am: 1. März 2026

DAytona enttäuschte erneut nicht. Das 450SX-Finale entwickelte sich zu einem wahren Zeitspiel, in dem sich die Kräfteverhältnisse an der Spitze verschoben und die Meisterschaft nun auf dem Spiel stand. Was mit einem perfekten Start des Meisterschaftsführenden begann, endete mit einem historischen Sieg.

Lawrence gelingt der Holeshot, Roczen schlägt zu.

Hunter Lawrence zeigte zu Beginn die beste Reaktion und sicherte sich den Holeshot. Der Honda-Pilot schien seine Führung in der Meisterschaft festigen zu wollen, wurde aber schnell von dem aggressiv gestarteten Ken Roczen herausgefordert. Der Deutsche übernahm einen überzeugenden Vorsprung und kontrollierte in der Anfangsphase das Tempo. Mit sauberen Linien und konstanten Rundenzeiten hielt er alle anderen in Schach – bis zur fünften Runde.

Tomac schreibt Geschichte: „Mister Daytona“

Eli Tomac schoss wie ein Blitz aus der Verfolgergruppe hervor. Der KTM-Fahrer arbeitete sich von Platz fünf nach vorn und attackierte Roczen. Einmal in Führung, verteidigte er diese bis zum Schluss.

Tomac fuhr souverän zu seinem vierten Saisonsieg. Doch noch wichtiger war sein achter Sieg in Daytona. Damit untermauert er seinen Status als Spezialist dieser legendären Rennstrecke. Wenn jemand den Spitznamen „Mister Daytona“ verdient hat, dann er. Im Ziel lag Tomac knapp über eine Sekunde vor Lawrence.

Der Australier überholte Roczen in Runde elf und sicherte sich so mit einem zweiten Platz den zweiten Platz, wodurch der Schaden für Eli Tomac in der Meisterschaft begrenzt werden konnte. Roczen wurde Dritter, während Titelverteidiger Cooper Webb in einem zwar konstanten, aber glanzlosen Rennen Vierter wurde. Joey Savatgy komplettierte die Top Fünf.

Meisterschaft: Der Unterschied beträgt jetzt nur noch einen Punkt

Mit seinem zweiten Platz verteidigt Hunter Lawrence die rote Startnummer in der 450SX-Wertung. Sein Vorsprung auf Eli Tomac beträgt nun aber nur noch einen Punkt. Das ist zu diesem Zeitpunkt der Saison jedoch bedeutungslos.

Ken Roczen klettert auf den dritten Platz der Gesamtwertung, liegt aber zwanzig Punkte hinter Lawrence. Punktgleich mit Cooper Webb, der Vierter ist, ist er ebenfalls punktgleich. Die Botschaft ist klar: Der Titelkampf ist völlig offen. Und mit „Mister Daytona“ in Topform verspricht die Saison ein echtes Spektakel zu werden.

Foto: KTM Images – ALIGN MEDIA

Ronde 8 in Daytona: Supercross 450 – Hauptevent

  1. Eli Tomac (KTM) – 17 Runden
  2. Hunter Lawrence (Honda) – 1.330 Sek.
  3. Ken Roczen (Suzuki) – 12.251 Sek.
  4. Cooper Webb (Yamaha) – 19.515 Sek.
  5. Joey Savatgy (Honda) – 31.440 Sek.
  6. Aaron Plessinger (KTM) – 36.011 Sek.
  7. Garrett Marchbanks (Kawasaki) – 52.894 Sek.
  8. Shane McElrath (Honda) – 58.766 Sek.
  9. Justin Hill (KTM) – 1:01.907
  10. Malcolm Stewart (Husqvarna) – 1:11.913
  11. Colt Nichols (Suzuki) – 1:13.042
  12. Justin Cooper (Yamaha) – 1:18.938
  13. Christian Craig (Honda) – 1:24.065
  14. Vince Friese (Kawasaki) – 1 Runde
  15. Grant Harlan (KTM) – 1 Runde
  16. Cole Thompson (Yamaha) – 1 Runde
  17. Jordon Smith (Triumph) – 1 Runde
  18. Freddie Noren (Yamaha) – 1 Runde
  19. Tristan Lane (Yamaha) – 1 Runde
  20. Mitchell Harrison (Kawasaki) – 3 Runden
  21. Scott Meshey (Husqvarna) – 7 Runden
  22. Dylan Ferrandis (Ducati) – 15 Runden

450 Supercross-Meisterschaft (Top 10)

  1. Hunter Lawrence (Honda) – 171 Punkte
  2. Eli Tomac (KTM) – 170 Punkte
  3. Ken Roczen (Suzuki) – 151 Punkte
  4. Cooper Webb (Yamaha) – 151 Punkte
  5. Chase Sexon (Kawasaki) – 122 Punten
  6. Justin Cooper (Yamaha) – 122 Punkte
  7. Joey Savatgy (Honda) – 112 Punten
  8. Aaron Plessinger (KTM) – 95 Punkte
  9. Dylan Ferrandis (Ducati) – 87 Punkte
  10. Jason Anderson (Suzuki) – 84 Punkte