Veröffentlicht am: 1. März 2026

TAls Lotte van Drunen im Qualifying die schnellste Zeit fuhr, war ihren männlichen Konkurrenten sofort klar, wer in ihrer Klasse die Fahrerin war, die es zu schlagen galt. Und Lotte ließ mit einem Doppelsieg in den Vorläufen daran keinen Zweifel.

Lotte van Drunens Rundenstatistik, die in der 125er-Klasse der Männer antrat, zeigte eine souveräne Führung. Beim Start des ersten Rennens legte sie einen so rasanten Start hin, dass Torre Van Mechgelen und Shana van der Vlist so überrascht waren, dass sie ins Hauptfeld zurückfielen. Dex Kooiker und Mike Plaas übernahmen die Plätze zwei und drei. Ryan Oppliger überholte Plaas in der nächsten Runde. Eine Runde später tauschte Timo Heuver seinen achten Platz mit dem dritten und lieferte sich anschließend ein Duell mit Kooiker. Er hielt den zweiten Platz sechs Runden lang, doch Kooiker drehte die Rollen zwei Runden vor Schluss. Die unbeeindruckte van Drunen gewann mit fast einer halben Minute Vorsprung. Oppliger blieb Vierter vor Sem Van Helvoirt. Die besten Belgier waren Seth Priem und Vince Van Hoof auf den Plätzen acht und neun.

Im zweiten Lauf gab es wenig Spannung. Lotte gab alles und setzte sich deutlich ab. Kooiker und Lucas Leok lagen nun auf den Plätzen zwei und drei. Opligger hatte sich als Erster an die Spitze gesetzt, doch Heuver eröffnete das Rennen erneut. Timo gönnte sich nach den ersten Überholmanövern eine kurze Verschnaufpause, konnte aber dennoch den Abstand zu den Führenden verringern. Innerhalb von zwei Runden überholte er Leok und Kooiker und schoss auf den zweiten Platz. Davon beflügelt, gab auch Opligger nicht auf und sicherte sich den dritten Platz vor Kooiker und Leok. Van Mechgelen wurde Neunter und Arthur Decouter Siebzehnter.

Das Hoffnungsrennen für die nicht qualifizierten Fahrer war für Damian Bergevoet.

Endergebnis (inoffiziell): 1. Van Drunen 50; 2. Heuver 42; 3. Kooiker 40, 4. Oppliger 38, 5. Leok 31.