DDie Resisulis-Brüder verblüffen weiterhin. Grand-Prix-Siege sind zwar noch nicht in Sicht, doch beide sind Investitionen in die Zukunft.

Karlis Reisulis:
„Insgesamt war es ein positives Wochenende. Am Samstag fühlte ich mich auf der Strecke noch nicht ganz wohl. Das Motorrad fuhr sich gut, aber ich konnte nicht alles perfekt abstimmen und fand in den Kurven nicht meinen Rhythmus. Der Sonntag lief besser. Im ersten Lauf hatte ich einen ordentlichen Start, konnte ein paar Fahrer überholen und blieb das ganze Rennen über konzentriert. Im zweiten Lauf hatte ich keinen guten Start, kämpfte mich aber wieder nach vorn und gab alles, um aufs Podium zu kommen. Am Ende hat es knapp nicht gereicht, aber ich kann viele positive Aspekte mitnehmen und war nur einen kleinen Schritt vom Podium entfernt.“
Janis Reisulis:
„Ich habe gemischte Gefühle, was den Tag angeht. Die Starts waren dieses Wochenende nicht optimal, obwohl der zweite definitiv eine Verbesserung war. Die Strecke war anspruchsvoller als sie von außen aussah, mit scharfen Bodenwellen, die die Rennen ziemlich herausfordernd machten. Insgesamt bin ich aber recht zufrieden mit dem Tag. Es gibt noch Verbesserungspotenzial, vor allem in puncto Konstanz, aber wir werden weiterarbeiten und die positiven Aspekte mit zum nächsten Rennen nehmen.“