Es schien, als ob der VMCF dauerhaft in der Kempen ansässig wäre. Poederlee, Retie, Oud-Turnhout und am kommenden Wochenende auch noch Rennen in Gierle. Und das für einen Verband, der sich zuvor hauptsächlich auf Rennen in Mittelbelgien und der Wallonie konzentriert hatte.
„Es ist eigentlich Zufall, und gleichzeitig auch nicht“, sagt Ivo Peeters, Vorsitzender des VMCF. „Es ist nicht einfach, einen vollen Terminkalender zusammenzustellen. Deshalb warte ich nicht darauf, dass jemand mit einem Vorschlag kommt. So arbeite ich einfach nicht. Ich bin selbst in der Kempen geboren und aufgewachsen. Ich kenne dort viele Leute, und das hilft. Ich kenne auch viele Landwirte hier, und sie wissen, dass ich fair zu ihnen bin. Daher die Häufung der Veranstaltungen in den letzten vier Wochen. Andererseits sind die Gemeinden sehr entgegenkommend und bereit, bei einer einmaligen Veranstaltung mitzuwirken. Sie kennen uns mittlerweile und wissen, dass wir ehrlich handeln und so gut wie keine Belästigungen verursachen.“
Noch bevor wir es wagten zu fragen, ob es nicht langsam eintönig werde, hatte der Vorsitzende die Antwort bereits gegeben.
Wir beenden das Kempen-Kapitel in Gierle. Danach kehren wir zu bekannten Orten zurück. Zuerst geht es nach Genk zum permanenten Horensbergdam-Rundkurs. Am 10. Mai findet dort die Premiere statt. In Retinne wird ein Rundkurs vorbereitet, der dem mehrfachen Weltmeister Georges Jobe gewidmet sein wird. Dieser ist für den 17. Mai geplant. Anschließend überqueren wir die Grenze in die Niederlande. Auch Axel (Zeeland) ist eine permanente Rennstrecke. Genk ist anspruchsvoll, Retinne hügelig und Axel besteht aus purem Sand. Mehr Abwechslung geht nicht. Wir beenden einen ereignisreichen Mai in Moresnet. Das ist ein absolutes Highlight. Dieses Rennen wird vom Kermiscomité organisiert. Danach überqueren wir erneut die niederländische Grenze nach Gemert (Nordbrabant). Auch dort werden niederländische Fahrer an den Start gehen, genau wie in Axel.
Im Vorfeld des Spiels in Gierle möchte Ivo etwas sagen.
Wir veranstalten samstags Gespannrennen. Wir pflegen gute Kontakte zu Gespannbegeisterten und möchten den Gespannen daher eine Chance geben. Aus diesem Grund ist die Strecke mindestens 10, an den meisten Stellen sogar 12 Meter breit und hat weite Kurven.











