MMit einem Podiumsplatz im Finale in Salt Lake City beendete Jorge Prado eine bemerkenswerte zweite AMA Supercross-Saison. Der viermalige Weltmeister scheint genau zum richtigen Zeitpunkt wieder in Topform zu sein, denn die AMA Pro Motocross Championship startet am 30. Mai auf dem Pala Raceway.
Prado qualifizierte sich letztes Wochenende als Achter, sicherte sich dann den Holeshot in seinem Vorlauf und wurde Zweiter. Im Finale fuhr er die erste Runde auf dem dritten Platz und lag zwischenzeitlich sogar auf Platz zwei, bevor er sich schließlich den dritten Platz sicherte. Es war sein zweiter Podiumsplatz in dieser Saison und brachte ihm mit sieben Top-Ten-Ergebnissen den neunten Platz in der Gesamtwertung der 450SX-Meisterschaft ein.
Vom Gipfel zum Flop
Für den Spanier war die vergangene Supercross-Saison eine große Erleichterung. Prado kam Ende 2024 nach zwei aufeinanderfolgenden MXGP-Weltmeistertiteln in die USA. Sein erstes Jahr in Amerika 2025 mit Kawasaki verlief jedoch katastrophal und blieb weit hinter den Erwartungen zurück.

Jorge konnte im Supercross nie wirklich überzeugen und verletzte sich dann auch noch. Auch in seiner Spezialdisziplin, dem Motocross, blieb er bei den nationalen Meisterschaften weit hinter den Erwartungen zurück. Sowohl Kawasaki als auch er selbst hatten auf einen Podiumsplatz gehofft. Am Ende belegte er den sechsten Platz, deutlich hinter dem Meister Jett Lawrence.
Der Wechsel zu Red Bull KTM und der vertrauten KTM 450SX-F hat eindeutig eine neue Dynamik ins Spiel gebracht. Dass Prado seine Supercross-Saison nur knapp 15 Punkte hinter dem Siebtplatzierten – Malcolm Stewart – beendet, spricht Bände. Endlich gehört er dazu.
Prado über seine Saison
Jörg Prado: Es war eine richtig coole Supercross-Saison für mich! Ich bin super happy, dass ich es bis zum Ende geschafft habe, und natürlich bin ich mit einem Podiumsplatz in A1 gestartet. Meine Erwartungen waren das ganze Jahr über hoch, aber ich wusste, dass es ein Lernprozess werden würde. Es gab gute und schlechte Momente, aber letztendlich stehen wir nach einem starken Rennen im letzten Lauf wieder auf dem Podium.

Ich bin sehr stolz auf mich und meine tägliche Arbeit, aber auch auf das Red Bull KTM Factory Racing Team. Sie haben auf der Teststrecke enorm viel geleistet, um das Motorrad gemeinsam mit mir zu verbessern. Wir haben dieses Jahr so viel gelernt – ehrlich gesagt dachte ich, der Übergang von der MXGP zum Supercross wäre etwas einfacher, aber Supercross ist eine ganz andere Welt.
Nächster Halt: Pala Raceway
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den Pro-Motocross-Lauf der SMX-Weltmeisterschaft, der am 30. Mai in Pala, Kalifornien, beginnt. Genau in dieser Disziplin – Motocross – holte Prado seine vier Weltmeistertitel in Europa. Die Frage, die alle beschäftigt: Wird der wahre Jorge Prado in Pala zum Vorschein kommen? Und kann dieser Prado auch in Amerika um den Titel mitfahren?
Fotos: Medien ausrichten











